widufix lauf: Förderung von Ausbildungsplätzen trotz Verschiebung

Große Spendenbereitschaft für Ausbildung im Kreis Herford

Die Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e.V. (IWKH) teilt mit, dass der für den 21. Juni 2020 geplante widufix lauf in Löhne-Mennighüffen anläßlich des „Mennighüffener Sommers“ wegen der Auswirkungen der Corona-Krise nicht stattfinden kann. Der Geschäftsführer der IWKH, Alexander Fürst, bedauert: „Die Vorbereitungen mit der Stadt Löhne und der Kaufmannschaft in Mennighüffen waren schon weit gediehen. Die Streckenplanung war abgeschlossen und die Beteiligung der Löhner Wirtschaft bemerkenswert gut. Die ohnehin schon große Anzahl der Sponsoren wäre in Löhne nochmal gestiegen. Aber das gesundheitliche Risiko für die Läuferinnen und Läufer ist einfach zu hoch. Wir wollen auf keinen Fall, dass sich jemand mit dem Virus infiziert und die Gesundheit gefährdet wird.“

Der widufix lauf soll aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern nur verschoben werden. Anja Schwengel, bei der IWKH für Ausbildung zuständig, ist zuversichtlich: „Wir wollen wie bei der ersten erfolgreichen Auflage in 2010 daran festhalten, den Benefizlauf mit dem „Mennighüffener Sommer“ zu verbinden. Die Veranstaltung soll daher ein Jahr später, im Juni 2021, stattfinden. Viele Hauptsponsoren haben bereits eine ähnliche Unterstützung wie in diesem Jahr angekündigt.“

Eine besonders erfreuliche Nachricht können Alexander Fürst und Anja Schwengel schon jetzt verkünden: Der Arbeitgeberverband Herford hat entschieden, trotz der Absage in diesem Jahr die Ausbildungsaktivitäten der IWKH mit 20.000 € zu unterstützen. Auch die Sparkasse Herford und die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford spenden jeweils 2.500 € für den guten Zweck. Der Gesamtbetrag in Höhe von 25.000 € steht Betrieben zur Verfügung, die bereit sind, erstmalig oder zusätzlich auszubilden. 

„Die Spendenbereitschaft mit solch bedeutenden Summen hat uns sehr positiv überrascht“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende der IWKH, Bürgermeister Rüdiger Meier, überaus erfreut: „Insbesondere beim Arbeitgeberverband, der Sparkasse und der Volksbank möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Das werte ich als deutliches Zeichen einer außerordentlich großen Hilfsbereitschaft in schwierigen Zeiten und läßt mich hoffen, dass der Kreis Herford die Krise möglichst schnell und unbeschadet überstehen wird.“